Mittwoch, 3. Februar 2016

Über ebooks, Schnittmuster, Nähanleitungen … und den Umgang mit dem Ganzen

Ihr Lieben, ich möchte kurz (*Nachtrag: es wird doch länger, haha ...) über etwas schreiben, was mir sehr am Herzen liegt. 

Es geht dabei nicht nur um erbsünde, es geht um ebooks und Schnittmuster im Allgemeinen und es geht auch um Postings und Reaktionen in Nähgruppen. Und darum wie man Antworten auf seine Fragen findet, wenn man dies denn wirklich möchte.

Es war einmal.
Viele von uns nähen nun schon eine ganze Weile. Aber es gibt ja auch einige, die täglich neu dazu kommen und die sich noch nicht auskennen. Die Fragen haben und nicht wissen ob der Fehler bei ihnen oder woanders liegt. Und an wen sie sich mit ihren Problemen wenden können. Auch ihre Fragen sollten geduldig, freundlich und so ausführlich wie möglich beantwortet werden, denn wir haben alle irgendwann einmal klein angefangen. Natürlich kann man sich alles auch mühsam zusammen suchen, aber … warum? Wir alle zusammen sind eine Interessengemeinschaft und Mitglieder in diversen Nähgruppen. Wir können uns austauschen und Auskunft geben, wenn wir es möchten, oder wir können es auch einfach lassen. Dazwischen aber, sollte es nichts geben. Vor allem keine verletzenden Kommentare.
Wären wir nicht in der virtuellen Welt von Facebook, sondern säßen bei einer "echten" Nähveranstaltung zusammen, so würden wir doch auch Fragen beantworten und nicht sagen: "Sorry, das nervt. Irgendwann wurde es doch heute schon erklärt", oder "google doch einfach!". 
Also: Wer antworten mag, der antwortet, alle anderen können die Fragen auch einfach überlesen.  

Für die Näheinsteiger unter uns gebe ich zunächst eine kurze Übersicht über ebooks, Schnittmuster und das „Drumherum“.

Was sind ebooks? Wo ist der Unterschied zu einem fertigen Schnittmuster z.B. aus einer Zeitschrift?
ebooks SIND Schnittmuster zum eigenen Anfertigen von Kleidungsstücken. Sie heissen ebooks, da sie in digitaler Form als PDF erhältlich sind. Sie werden ausgedruckt und zusammengeklebt, anschließend wählt man die gewünschte Größe und schneidet sich sein Schnittmuster zu. 
ebooks sind vor Allem für Nähanfänger geeignet, da sie übersichtlicher sind, als Schnittmuster aus Zeitschriften, bei denen teilweise 12 Schnittmuster übereinander liegen. Außerdem enthalten die meisten ebooks sehr ausführliche, bebilderte Schritt-für-Schritt Nähanleitungen, so dass auch ein absoluter Anfänger damit starten kann. 

Auszug aus der Anleitung - ebook Delicia

Probenähen – was ist das? Wie entsteht eigentlich ein Schnitt?

Entwurf für Preciosa - Veröffentlichungstermin März 2016

Für erbsünde entsteht ein Schnitt zunächst in meinem Kopf. Vielleicht suche ich für mich nach einem Kleidungsstück und finde nichts perfektes, oder eine meiner Töchter kommt mit einem bestimmten Wunsch auf mich zu.
Gemeinsam mit meinen Töchtern entstanden beispielsweise die Schnittmuster Gula, Acedia, Levitas und Ira. Ich lasse mir ihre Wünsche erklären und mache dann eine erste grobe Skizze. Gefällt ihnen diese, nehme ich an ihnen Maß und zeichne den Schnitt in der entsprechenden Größe. Dann wird der Entwurf genäht, anprobiert und gegebenenfalls angepasst.
Sind bis hierhin alle glücklich, stelle ich eine Probenähgruppe zusammen. Meist sind dies Frauen, die bereits für mich genäht haben, da die Zusammenarbeit hervorragend klappt. Da aber jeder in seiner Freizeit - neben Familie und Beruf - näht kann es sein, dass die ein oder andere keine Zeit hat. Dann schaue ich mich auch nach neuen Probenähern um, meist in Gruppen, bei denen ich sehen kann, was sie gerne nähen und welche Größen sie abdecken können.
Steht die Probenähgruppe und ich benötige noch Maßangaben, so frage ich diese zuerst an.

Dann gebe ich den handgezeichneten Schnitt an Herrn erbsünde und bespreche mit ihm die Größen- und Längensprünge. Oder ich gebe den Schnitt an meine Schnittdirectrice und bitte sie, die anderen Größen entsprechend meiner Vorgaben zu ergänzen.

Auszug aus dem Schnittmuster Levitas von erbsünde

Ist der erste Schnittentwurf digitalisiert, bekommen ihn meine Probenäher mit einer ersten groben Anleitung und Hinweisen, worauf sie achten müssen: beispielsweise wo ich noch Feedback benötige, ich mir nicht sicher bin oder noch genauere Maße brauche.
Dann beginnen dann diese großartigen Frauen ihre Arbeit, sie nähen, probieren, messen und ich sammle das Feedback. Und an dieser Stelle möchte ich betonen, dass Kritik kommt. Es näht nicht jeder begeistert den Schnitt und sagt: Ah perfekt, kann raus!!! Gott sei Dank kann ich mich auch hier auf meine Probenäher verlassen, die mir direkt sagen, wenn irgendetwas nicht stimmt.
Denn wenn jeder einfach alles schönreden würde, wäre dies fatal. 

Hier das Video, das ich letzten Sommer an meine Probenäher gerichtet habe:



Haben alle ihre Größen genäht und habe ich zu jeder Größe mindestens vier Feedbacks, können erste Anpassungen des Schnittes erfolgen, sofern dies nötig ist. Anschließend wird das Schnittmuster neu gradiert, dann wird noch einmal genäht.
Bei Unklarheiten oder argen Differenzen beim Feedback, werden weitere Personen ins Team geholt bis ein optimales Mittelmaß gefunden wird.
Der Schnitt wird noch einmal korrigiert, die finale Anleitung fotografiert und geschrieben und erst wenn alles … wirklich alles passt, dann wird das ebook veröffentlicht. Ansonsten wird noch weiter getestet, angepasst, gradiert etc.

So. Das ist Probenähen, so entsteht ein Schnitt. Zumindest bei erbsünde – aber bei den meisten meiner Kolleginnen läuft es auch so ab.

Wenn ich ein ebook oder Schnittmuster kaufe, habe ich dann einen Schnitt, der mir auf den Leib geschneidert ist?
Nein.
In der Regel werden ebooks ausgiebig von vielen Frauen unterschiedlichster Körpergröße, Figur und den dazugehörigen Eigenheiten getestet.
Trotz alledem: ebooks sind keine Maßanfertigungen. Schnittmusterersteller müssen sich nach einer gewissen Norm und den Angaben ihrer Probenäher richten und irgendwo auch ein Mittelmaß finden. Und: auch Schnittmuster aus Nähzeitschriften müssen teilweise angepasst werden. Das ist völlig normal und kein Grund zur Besorgnis. Denn kein Mensch ist gleich.
Eine perfekte Maßanfertigung, wie es sie beim Schneider in Einzelanfertigung gibt, ist bei Schnittmustern generell einfach nicht möglich. Jede Figur ist anders … manche Frauen haben einen großen Busen und eine schmale Taille, manche keinen Busen und breite Hüften, andere wiederum sind schmal aber machen Sport und haben kräftige Arme und Beine. Ich z.B. bin sehr groß, habe ein breites Kreuz, eine schmale Taille, aber ordentlichen Bauch und Hintern, dafür dünne Beine. Bei figurnahen Schnitten berücksichtigen ebook-Ersteller dies so gut wie möglich. Trotzdem muss man ein wenig mitdenken.  

Anleitungen – ach nett, aber muss man sie unbedingt lesen?

Ja, bitte. Anleitungen unbedingt lesen!
Mit jedem ebook bekommt man eine ausführliche, bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung. Auch wenn man schon ein erfahrener Näher ist und gleich mit dem Nähen starten möchte, sollte man immer die Anleitung zum Schnitt durchlesen, bevor man mit dem Zuschneiden beginnt. Anleitungen enthalten – neben allgemeinen Informationen zu geeigneten Stoffen und dem benötigten Material – oft auch Hinweise, die speziell für dieses eine Schnittmuster gelten. Da kann man schon 100 Raglan- oder Fledermausshirts genäht haben, es kann sein, dass man eben dieses anders nähen muss. Daher bitte immer die Anleitung lesen.

Los geht´s.
Nun hat man seinen Lieblingsschnitt gekauft, hat dazu unzählige Probe- nähbeispiele gesehen, den passenden Stoff gewählt und schon das fertige Kleidungsstück vor Augen. Und man fängt begeistert an zu nähen.

So. Toll. Das Kleidungsstück ist genäht aber passt überhaupt nicht – woran kann es liegen?
So frustrierend es ist – besonders bei großen Größen, weil man ja doch einiges an Stoff verbraucht: es kann vorkommen, dass ein Schnitt einmal nicht passt. Nun muss die Ursache gefunden werden. Was ist schiefgelaufen?

Hallo Kritik – komm ich drück dich mal
Wichtig ist zunächst: Wie gehe ich vor, wenn ich ein Problem mit einem Schnittmuster habe?
Generell: Kritik ist erlaubt! Kritik muss, soll und darf es geben. Aber Kritik muss sachlich formuliert und vor allem an die Person gerichtet sein, die es betrifft. Und ganz wichtig: diese Person sollte sich dazu äußern können.
Teilweise gibt es Postings in großen Nähgruppen – es wird sich massiv über einen Schnitt beschwert. Viele springen erfreut über eine abendliche Abwechslung auf den Zug auf und bestätigen den Postersteller. "Wie bitte???" ... „Geht ja gar nicht!!!“ Andere versuchen zu vermitteln, oder ergreifen Partei für einen Schnitt. „Stopp, Moment! Bei mir sitzt der super!“ Der Postersteller wiederum fühlt sich angegriffen und denkt, er dürfe sich generell nicht beschweren. Das Ganze eskaliert.
Stop. Hier läuft etwas falsch!

Atme.
Zunächst bitte erst einmal durchatmen. Kritik ist immer erlaubt. 
Aber fragt zunächst denjenigen, der euch helfen kann am besten direkt. Nämlich den ebook-Ersteller. Startet nicht sofort eine Diskussion in einer allgemeinen Nähgruppe, die später eskaliert. Vielleicht ist dies für viele unterhaltsam ... aber doch nicht Sinn und Ziel!
Mit so einem Beitrag ist niemandem geholfen und wenn der Fehler vielleicht sogar bei euch selbst lag, verunsichert ihr andere und seid dem ebook-Ersteller gegenüber sehr ungerecht.
Hat der ebook-Ersteller keine extra Facebook-Nähgruppe (bei mir z.B. „erbsünde Schnittstelle“ oder „erbsünde Plus, wir lieben Kurven“), in denen Fragen gestellt werden können und antwortet er überhaupt nicht auf Nachrichten, so ist es natürlich durchaus legitim, sich woanders Hilfe zu holen.  Schreibt einen Beitrag und ist der ebook-Ersteller in der betreffenden Gruppe, solltet ihr ihn markieren, damit er sich auch angesprochen fühlt und antworten kann.
Das ist der beste Weg, um wirklich eine Lösung zu finden.
Alles andere ist nicht produktiv … denn ich gehe davon aus dass es darum geht, das Problem zu lösen, nicht darum, seinen Frust los zu werden, der vielleicht unbegründet ist.

Das Kleidungsstück passt nicht – was kann passiert sein?
Auch hier kann ich wieder nur von meinen Schnitten sprechen.
Bisher hatte ich hauptsächlich leger fallende Schnitte, wie z.B. Gula, Superbia, Acedia oder Ira … oder ich habe mich nach dem Hüftumfang gerichtet, wie bei der Invidia, der Avaritia, der Minina und der Levitas. Oder das Schnittmuster wird mit Bündchen oder Gummiband tailliert, wie bei der Luxuria.
Die Delicia war jetzt mein erstes Schnittmuster, das ich in Zusammenarbeit mit einer Schnittdirectrice entworfen habe. Mein erster Schnitt, der nicht weit ausfällt, sondern an Armen und Brust körpernäher. Denn die Delicia sollte so perfekt passen, wie möglich. Damit lehne ich mich natürlich weit aus dem Fenster - denn wie eingangs beschrieben gilt es viel zu berücksichtigen. 
Wir haben sehr genau gearbeitet und mein Probenäh-Team hat alle Eventualitäten berücksichtigt. Von schmaler, zarter Statur, bis hin zu Kurven oder Muskeln … und es hat allen gepasst.

Nun gab es dennoch ein paar Fälle, bei denen Käuferinnen die Ärmel nicht gepasst haben, sie waren zu eng.

Überblick (Zahlen resultieren aus dem Feedback, das bei mir persönlich ankam)
* 1.800 verkaufte ebooks in 40 Tagen
* daraus 9 Beschwerden für zu enge Ärmel
* auf Nachfrage: 5x falsch ausgedruckt, 2x sehr kräftige Arme ... 2 Fälle noch ungelöst
Ich denke mal ... sogar namhafte Kleidungshersteller fänden dieses im Schnitt grandiose Feedback optimal. Trotzdem nehme ich jede einzelne Kritik sehr ernst!

Bei den meisten stellte sich heraus, dass sie das Schnittmuster falsch ausgedruckt hatten. 
Um so etwas zu vermeiden, rate ich folgendes:
1. Wichtig ist zunächst, immer das Testquadrat auszumessen. Um Papier- und Druckerpatronenverbrauch zu reduzieren, kann man zunächst auch nur die Seite ausdrucken, auf der das Testquadrat ist. Passt es nicht und sind es auch nur Millimeter, so liegt es zumeist am Drucker oder dessen Einzug. Es muss millimetergenau passen, denn diese kleinen Einheiten rechnen sich über das gesamte Schnittmuster hoch und machen viel aus. Gerade bei figurnahen Schnitten. Passt alles und druckt man dann das gesamte Schnittmuster aus, sollte das Testquadrat trotzdem noch einmal nachgemessen werden.
2. Essentiell ist auch, das Schnittmuster richtig herum auszudrucken – also entsprechend der Vorgabe hochkant oder quer. In der Regel genügt bei den Druckereinstellungen anzugeben, dass das Dokument „automatisch“ angepasst ausgedruckt wird. Kann man dies nicht einstellen, so kann man das Dokument auch öffnen und schauen, ob die Seiten hochkant oder quer ausgelegt sind. Und dann entsprechend den Drucker einstellen.

Passform – was mache ich wenn … es einfach ums verrecken nicht passt.
Trotz allem Probieren, Testen, Probenähen und Anpassen, trotz richtiger Druckeinstellung und perfektem Testquadrat gibt es natürlich auch immer einmal den Fall, dass einem Kunden ein Schnitt einfach nicht passt.

Wie gesagt – jede Frau hat einen anderen Körper und es kann durchaus vorkommen. Im direkten Gespräch habe ich meist erfahren, dass die Frauen dann eigentlich auch schon wissen, dass sie zwar Größe 34 am Busen, aber kräftigere Arme haben und „eigentlich alle Schnitte anpassen müssen“.
Oder, dass ihre Proportionen nicht gleichmäßig sind, sie also am Busen z.B. eine 42 und an der Hüfte eine 46 haben.
Kein Problem, auch hier gibt es eine Lösung.

Wer unsicher ist, kann einfach grundsätzlich am Schnittmuster abmessen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: 
1.  Man legt ein gut passendes Kleidungsstück auf den Schnitt und schaut, wo er
verbreitert werden muss. 

2. Man misst sich selbst aus (Brustumfang, Oberarmumfang bei herunter hängenden Armen, Taille etc. … und anschließend den Schnitt (Nahtzugabe nicht vergessen, falls diese im Schnitt enthalten ist)

In der Regel schreibe ich bei meinen Schnittmuster dazu, wie sie angepasst werden können. Oder ich erkläre es in einer persönlichen Nachricht, wenn jemand direkt bei mir Hilfe sucht.

Bei meiner Kaufkleidung habe ich Größe 40, bei dem Schnitt muss ich eine 48 nähen!!!
Keine Panik! Das heisst ja nicht, dass du zugenommen hast! Aber irgendwie muss ein Schnittmusterersteller seine Größen benennen. Sei es mit 36, 38, 40 – oder S, M, L  … es muss eine Bezeichnung geben. Man könnt die Größen auch mit A, B, C etc. benennen - oder grün, gelb, blau .... aber wozu?
Ich beispielsweise habe bei Zara Größe 46, bei H&M Gr. 44 und bei Hallhuber Gr. 42. Ich kriege deswegen aber keine Panik oder kaufe nicht mehr bei Zara, ich weiss einfach, dass ich dort eine größere Größe brauche.

Und darauf will ich hinaus: weder Papierschnittmuster, noch ebooks, noch Kaufkleidung sind Maßanfertigungen. Das ist einfach nicht möglich!
Wer seine körperlichen Stärken und Schwächen kennt und schon ein wenig Näherfahrung hat, der passt die Schnitte an.
Wer sich überhaupt noch nicht auskennt aber weiss, dass er „obenrum“ eine 38 und an Hüfte und Po eine 42 hat, der kann nachfragen. Es gibt immer eine Lösung, alle Schnitte können angepasst werden. 

Und ganz sicher ist es kein Grund zur Besorgnis, wenn ihr bei dem ein oder anderen Schnittmuster eine Größe größer wählen müsst. Genauso wie es kein Grund ist die Diät abzubrechen, wenn man die 38 statt der 42 nähen kann. 
Schnittmuster sind Vorlagen. Keine zweite Haut. 

So. Viel Text, wenig Bilder … ich hoffe ich  konnte ein wenig aufklären, damit jeder weiss: Nähen soll Spaß machen. Nähen ist Kreativität. Und Hilfe naht, wenn darum gebeten wird.
Und bitte: Seid freundlich zueinander!!!
Ich drücke euch,
eure Ilka

Kommentare:

  1. Liebe Ilka, das hast du - wieder mal- sehr gut geschrieben . Ich habe schon viele deiner Schnitte genäht und bin , obwohl Anfänger , immer gut klar gekommen. Sicher hab ich bei dem einen oder anderem Schnitt etwas abgeändert. Allein die Tatsache das dies bei deinen Sm ohne Probleme geht ,find ich toll. Du lässt mit deinen Schnitten viele Möglichkeiten offen . Das du immer ein offenes Ohr für uns alle hast und auch nach dem Kauf des Schnittmusters mit Rat und Tat zur Stelle bist macht uns alle in den Gruppen glücklich. Ich freu mich morgen meine 10te Delicia zu nähen <3 Bitte mach weiter so und überrasch uns noch mit so manchen coolen Schnitten.
    Liebe Grüße Christa

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  2. Danke für diesen Überblick, hätte ich sowas vor noch gar nicht so langer Zeit gefunden, hätte es mir sehr weiter geholfen! LG Ingrid

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  3. Wow, das war mal sehr informativ, super geschrieben, und auch wenn ich kein Nähanfänger mehr bin und schon einige deiner Schnitte genäht habe, hast du es einfach nochmal auf den Punkt gebracht. Und vor allem dein Hinweis über den Umgang miteinander fand ich gut. Schade eigentlich, das man darauf hinweisen muss.
    Freue mich schon auf weitere Schnitte von dir und spannende, ehrliche Posts.
    Liebe Grüße
    Nicole

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  4. Ich kann mich meinen Vorrednerinnen (Posterinnen?) nur anschließen. Auch von mir ein herzliches Dankeschön für die tollen Schnittmuster, welche man sehr variabel nähen kann. Bitte weiter so. Gruß Beate

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  5. Guten Morgen Ilka,

    ein guter, umfassender und sehr lesenswerter Artikel, ich hoffe, dass er viele aufmerksame Leser findet. Vor allem den Schluss finde ich sehr treffend formuliert, denn dass Nähen Spaß machen soll, scheint oftmals in den Hintergrund zu geraten...

    Ich probiere mich derzeit an der Delicia und bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis.

    Viele Grüße
    Katharina

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  6. Liebe Ilka,

    Danke für diesen informativen Artikel! So wie du es schreibst stimmiges zu 100%! Ich liebe deine E-books und die tolle PERSÖNLICHE (!) Betreuung! Weiter so auf dass wir noch viel von dir näherisch umsetzen dürfen.

    Viele Grüße aus Wien
    Elfi

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  7. Danke für diesen tollen Text. :-D ich erinnere mich auch noch an meine ersten Nähversuche und dass meine Armkugel nicht in den Ausschnitt passte. Ich habe auch die Schnitt-Herstellerin angeschrieben und eine super freundliche und hilfsbereite Antwort bekommen. Ich hatte nicht gewusst, dass man die Armkugel immer ein wenig "anpassen" sprich dehnen sollte, damit sie reinpasst. Heute ist das kein Thema mehr und inzwischen bin ich im Probenähteam genau dieser Dame. :-)
    Ich finde du hast dass alles wundervoll erklärt und ich hoffe dass sich das einige zu Herzen nehmen. Im realen Leben würde manche dieser Konversationen wirklich anders ablaufen. Schade dass virtuell oft der Respekt verloren geht. Dabei können wir genau da selber entscheiden was wir lesen und was nicht.
    In dem Sinne wünsche ich dir noch viel Spaß bei deinen Schnitten, die ich zwar nicht alle habe, aber Ira ist eindeutig einer meiner Lieblingsmäntel für den ich immer wieder Komplimente bekomme.
    LG Micha

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